Code116.de - Drogen

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Der Code 116 steht im Polizeifunk für Drogen.
Als Droge werden im deutschen Sprachgebrauch stark wirksamepsychotrope Substanzen und Zubereitungen aus solchen bezeichnet. Allgemeinweisen Drogen eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Wirkung auf.Traditionell als Genussmittel verwendete oder als Medikament eingestufte Drogenwerden in der öffentlichen Wahrnehmung oft nicht als solche betrachtet, obwohlin geeigneter Dosierung und Einnahmeform ebenfalls Rausch- oder erheblichveränderte Bewusstseinszustände auftreten können.
Die Begriffsverwendung unterscheidet sich daher deutlich vonder Bedeutung im angelsächsischen Raum, wo mit drugs allgemein Arzneistoffebezeichnet werden, mit recreational drugs dagegen psychoaktive Substanzen,welche nicht zu medizinischen Zwecken eingenommen werden. Auch im deutschenSprachraum war früher die neutrale Bedeutung als Arzneidroge gängig.
Es besteht kein Konsens darüber, in welchem AusmaßDrogenkonsum gesellschaftlich und volkswirtschaftlich angemessen undtolerierbar ist, und die zugehörige Debatte wird überwiegend ideologischgefärbt und irrational geführt. Auf der Grundlage internationaler Abkommen wieauch nationaler Gesetzgebungen sind psychotrope Substanzen zwar weitgehendreglementiert und deren offizieller Handel und Umlauf eingeschränkt, faktischist jedoch aufgrund der hohen Nachfrage insbesondere nach strengreglementierten Drogen eine weltweite Schattenwirtschaft entstanden.
Einige Drogen werden in Teilen der Welt traditionell alsGenussmittel genutzt. Hierzu zählen unter anderem Koffein (Kaffee, Tee),Alkohol (Bier, Wein, Schnaps), Nikotin (Tabak), Cannabis (Marihuana, Haschisch),Betel sowie Kath.

Körperliche und psychische Risiken
Während bei maßvoller Dosierung und Gebrauchsfrequenz einverantwortungsvoller Drogenkonsum generell möglich ist, kann bei einigen Drogenhingegen bereits der Gebrauch üblicher Mengen, selbst bei einmaliger Einnahme,zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Insbesondere gewohnheitsmäßigerhochdosierter Konsum solcher Drogen kann den Körper schädigen, Folgekrankheitenverursachen und die Lebenserwartung senken.
So kann z. B. eine Überdosis an Heroin oder anderen, auchmedizinischen Opioiden akut lebensgefährlich sein, selbst bei Menschen, diedurch regelmäßigen Konsum und entsprechende Ausbildung einer Opioidtoleranzkörperlich an die Substanz gewöhnt sind. Selbst eine relativ geringe Dosis kannohne ausgebildete Toleranz gefährliche körperliche Auswirkungen haben. Hierbeisind auch Drogennutzer gefährdet, die nach längerer Abstinenz erneut Opioidekonsumieren.
Auch als Genussmittel akzeptierte legale Drogen sind nichtfrei von Risiken und keineswegs als harmlos zu betrachten. So kann der Konsumgroßer Mengen Alkohol zu einer gefährlichen, im schlimmsten Fall tödlichenAlkoholvergiftung führen[59]; chronischer Alkoholmissbrauch kann unterUmständen schwere Leberschäden, Hirnschäden (Korsakow-Syndrom) sowie diverseKrebserkrankungen nach sich ziehen. Tabakrauch enthält mehr als 4000 z. T.zell- und erbgutschädigende sowie krebserregende Substanzen. Ferner kannRauchen direkt oder indirekt alle Organsysteme des Körpers schädigen und ist dieHauptursache für Lungenkrebs.
Psychedelika wie LSD oder psilocybinhaltige Pilze sindaufgrund ihrer Wirkungsweise und des kaum vorhandenen Missbrauchspotenzialsweitestgehend frei von körperlichen wie auch psychischen Risiken. Es ist jedochnicht auszuschließen, dass bei entsprechender Veranlagung u. U. einesubstanzinduzierte Psychose oder eine bereits angelegte Schizophrenie ausgelöstwird. Bei Cannabisprodukten sind die Gesundheitsrisiken ebenfalls niedriganzusetzen. Wird Cannabis allerdings zusammen mit Tabak geraucht konsumiert,setzt sich der Konsument grundsätzlich den gleichen Risiken wie beimTabakrauchen aus. Häufig wird der Rauch beim Cannabiskonsum tiefer inhaliertund länger als beim alleinigen Tabakkonsum in der Lunge behalten. Das erhöhtgegenüber dem reinen Tabakrauchen das Gesundheitsrisiko. Aus diesem Grundeerfreuen sich Vaporizer unter Cannabisnutzern zunehmender Popularität.

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  • speedball.JPG
    Als Speedball (eng. für Geschwindigkeitsball) oderPowerballing (eng. für Energieballung) wird eine Mischung der Drogen Kokain undHeroin bezeichnet.
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    Das (auch: der) Haschisch (von arabisch ‏حشيش‎, DMG ḥašīš ‚Gras‘), auchals Hasch, Shit oder Chocolate bezeichnet, ist das aus Pflanzenteilen derweiblichen Cannabispflanze gewonnene und zu Platten oder Blöcken gepressteHarz. Stücke dieses Produkts werden oft „Piece“ genannt. Bei der Produktion vonhochwertigem Haschisch finden hauptsächlich die Blütenstände der weiblichenPflanze Verwendung, da sie gegenüber den restlichen Pflanzenteilen wesentlichmehr Harzdrüsen enthalten.
    Haschisch wird als

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  • koka.JPG
    Kokain (auch Cocain) ist ein starkes Stimulans und Arzneimittel. Es findet weltweit Anwendung als Rauschdroge mit hohem psychischen, aber keinem physischen Abhängigkeitspotenzial. Chemisch-strukturell gehört es zu den Tropan-Alkaloiden und ist ein Derivat von Ecgonin. Verwendet wird oft das – im Gegensatz zur wenig wasserlöslichen freien Base – besser lösliche Hydrochlorid.

    Geschichte
    Die ersten Cocasträucher kamen 1750 aus Südamerika nach Europa. Im Winter 1859/60 isolierte Albert Niemann

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